Guarai, oder Tandria wie diese Insel früher hieß, ist die Heimat der Tandrianer und ist 909156qkm groß und damit die Groeßte Insel auf Baltosa. Vor dem großen Krieg umfaßte diese Insel fast die doppelte Fläche und das Reich der Tandrianer besaß noch einige kleine Inselchen zwischen Tandria und Mathu. Doch während des Krieges gab es mehrere schwere Sturmfluten gepaart mit vernichtenden Erdbeben so das heute nur noch Guarai und Forsa existieren. Forsa war vor dem Krieg eine Landspitze von Tandria doch jetzt haben sich dort einige Stämme der Küstenorks angesiedelt. Guaria entwickelte sich in den letzten Jahrhunderten dank ihrer Bewohner langsam wieder zu einer lebenswerten Insel. Die Tandrianer haben sehr starke Magie angewandt um Guarai wieder bewohnbar zu machen.
Auf Guarai gibt es bis auf wenige Ausnahmen nur Tandrianer da sie sich nach dem Verrat der Elben während des großen Krieges hierher zurückziehen mußten um wieder eine Zivilisation aufzubauen.
Heute gibt es wieder mehrere tausend Tandrianer doch sie sind bei weitem noch nicht so stark wie vor dem Krieg. Sie haben zwei große Städte und mehrere kleine Siedlungen gegründet. Tarkundar ist die Hauptstadt des Tandrianerreiches und befindet sich auf der von den Elben abgewandten Seite der Insel. Um Tarkundar herum haben sich in den letzten 50 Jahren mehrere kleinere Siedlungen gebildet die langsam zu Städten heranwachsen.
Die zweite große Stadt Krahdukal befindet sich an den Ufern der großen Trauerbucht nahe des Elbenreiches und ist der wichtigste Hafen und Umschlagplatz von Guarai. Jedes fremde Schiff muß erst in diesen Hafen bevor es unter Geleitschutz die anderen Häfen der Insel anlaufen darf. Jeder Versuch einen der kleineren Häfen direkt anzulaufen würde in einem mächtigen Abwehrfeuer der tandrianischen Katapulte enden.
Da die Insel von einem Bergmassiv fast halbiert wird ist es schwer, auf dem Landweg von Tarkundar nach Krahdukal zu reisen. Fast alle Transport- und Reiseruten werden über den Seeweg abgewickelt.